Fasziale Muskelarbeit

Fasziale Muskelarbeit nach Hock (FMA)    

Körperliche und seelische Verletzungen hinterlassen ihre Spuren im Körper in Form von angespannter Muskulatur und damit verbundenen eingeschränkten Bewegungsabläufen.

Es kann sich um akute, als auch um kleinste, über Jahre hinweg erworbene Verletzungen handeln, die z.B. auf Unfälle, psychischen Stress, schlechte Körperhaltung, ungünstige Lebensgewohnheiten usw. zurückzuführen sind.

Der Körper verfügt über die Möglichkeit zu lernen, sich zu erinnern sowie Fertigkeiten und Gewohnheiten zu entwickeln. Eine Erinnerung wird im Körper als Bewegungs- oder Schwingungsmuster gespeichert.
Das genetische Gedächtnis existiert natürlich auf zellulärer Ebene, doch Erfahrenes, Erlebtes und Erlerntes wird auf einer muskulären bzw. faszialen Ebene gespeichert; Muskulatur und Faszien sind entsprechend der Verletzung angespannt.

Durch die Erinnerung an ein Trauma kommt es zu einer mentalen, emotionalen oder körperlichen Reaktion, die sicht-, fühl- oder spürbar wird. Meist ist es so, dass die Ursachen dieser Reaktion nicht mehr vorhanden sind, die Symptome jedoch weiter existieren.

Solange der/die speichernde Muskel/Faszie angespannt ist, also Spannung und Stress hat, kann dieses Muster nicht gelöst werden. Aus diesem Grund wird durch FMA die Muskelspannung gelöst, damit die Erinnerung gelöscht und somit die Reaktion aufgehoben.

Da wir nicht wissen, an welcher Stelle im Körper das Geschehen abgespeichert wurde, wird eine Ganzkörperbehandlung durchgeführt, bei der die komplette Muskulatur mit den dazugehörigen Faszien angesprochen wird. Diese dauert zwischen 60 und 90 Minuten.

Durch die Spannung lösende und Entspannung bringende Wirkung kann FMA neben effektiven Therapieeinsatz auch angeboten werden als Präventiv- oder Wohlfühlbehandlung.